18 September 2007

Auf der Insel - Malta - 10

Sprachschule:
Seit Montag besucht Désirée die "Inlingua Malta" Sprachschule in Sliema - 10 Minuten zu Fuss von unserem Penthouse entfernt. Sie hat sich für einen 12 wöchigen Vorbereitungskurs auf das "Cambridge Advanced Certificate" angemeldet. Dabei hätte sie jeweils am Morgen in der Gruppe 4 Stunden und am Nachmittag 2 Stunden Unterricht.
Nun ... gestern dann der Start mit einem Test und Desi darf den Advanced Kurs besuchen:). Und das Beste, sie hat Privatunterricht, da sie die einzige im Advanced Kurs ist.

Geburtstag von Désirée - am Meer
Es war ein unvergesslicher Tag!
Wir besuchten unseren Lieblingsstrand "Paradise Bay" und für einmal leisteten wir uns bequeme Liegestühle:) Desi schnorchelte bei den Felsen und fand schöne Seeigelgehäuse. Um ca. 5 Uhr fuhren wir zurück und vor unserer Türe war ein wunderschöner Blumenstrauss mit Champagner. Eine riesen Überraschung von Inhelders:) Am Abend ging es dann mit dem Bus nach Valletta maltesisch Essen.


Marsaxlokk - DAS Fischerdorf
Am Sonntag brachte uns unser Fiat in den Südosten der Insel - genauer gesagt nach Marsaxlokk. Am Sonntag gibt es dort den grössten Fischmarkt der Insel und auch sonst ein sehr attraktiver Markt. Die Fischstände waren stets voll belagert und die Fische gingen über die Theke wie frische Weggen. Neben riesigen Schwertfischen gab es sogar Muränen zum Kaufen. Ist das lecker? Weiss das jemand?
Auf dem Rückweg schauten wir uns noch den "Freeport" in "Birzebbuga" an. Riesige Kräne und einen schönen Strand mit Ausblick auf Container und stetiger Benzingeruch.







Asylwesen:
Malta und das Asylwesen...
Schon mehrmals war Malta dieses Jahr in den Schlagzeilen, da sie Flüchtlinge in ihren Gewässern ertrinken lassen. Malta mit der Nähe zu Afrika und ihrer Grösse hat es sehr schwer mit den Flüchtlingen. Gestern zum Beispiel strandeten 28 Flüchtlinge aus Lybien in Birzebbuga. Wohin mit den Flüchtlingen? Der Platz ist limitiert....
Malta war vor dem EU Beitritt bekannt für ein knallhartes Asylwesen. Entweder wurden sie einfach nicht gerettet oder in stock dunkle Gefängnisse versteckt. Ja, teilweise wird das auch heute noch so praktiziert. Malta will abschrecken und damit erreichen, dass die Flüchtlinge die Insel erst gar nicht ansteuern. Die EU toleriert dieses vorgehen aber nicht mehr. Jetzt, seit September, macht die EU um Malta und in lybischen Gewässern mit Helikopern und Schnellbooten Patroullie, um die Flüchtlinge gleich wieder zurückzuweisen. Auf Malta sind Menschenrechte und Asylwesen eine echte Gratwanderung.